Landeskirchliche Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Brackel e.V.

Immer schneller?

Wir leben im Zeitalter der großen Beschleunigung. Aus der Kutsche ist der Porsche geworden. Und auch der ist längst überholt. Die große Frage ist: Wie finden wir das richtige Tempo?

Alles ändert sich. Das war schon immer so. Auf eine Neuerung folgt die nächste. Und das immer schneller. Vieles ist besser geworden. Vielen Menschen geht es so gut wie nie zuvor. Nie war die Gesundheitsversorgung besser. Noch nie gab es so viel zu essen. Niemals zuvor hatten mehr Menschen Zugang zu Bildung und Beruf. Und noch die wurde so viel konsumiert und verbraucht. Im Jahr 1820 können weltweit 12 Prozent aller Menschen lesen und schreiben. Im Jahr 2000 sind es 85 Prozent. 1970 gibt es weltweit pro Tag 850.000 Flugpassagiere, 2017 sind es 11 Millionen. Jeden Tag. 2010 gibt es 400 Millionen Smartphone-Anschlüsse auf der Welt. 2019 sind es über 5 Milliarden.

Was für gewaltige Fortschritte. Aber eben auch: Was für Kosten! Wir verbrauchen die Grundlagen unseres Lebens. Jede Entwicklung hat eben auch eine Kehrseite. Noch nie gab es so viel Nahrung auf der Welt wie heute. Aber zugleich gilt: Seit dem Jahr 2016 gibt es mehr übergewichtige als untergewichtige Menschen auf der Welt.

Was wir brauchen, ist das richtige Maß. Das richtige Tempo. Verantwortliches Handeln ist gefragt. Wir haben Verantwortung: vor Gott und vor den Menschen. Vor unseren Mitmenschen und vor den Generationen nach uns. Darum empfehle ich euch zwei Fragen: 1) Wofür bin ich besonders dankbar? - Lasst uns neu wertschätzen, was uns geschenkt ist! Dankbar werden für so viel Gutes, was geworden ist. 2) Worauf kann ich verzichten? - Lasst uns wertschützen, was wertvoll ist. Loslassen, aufhören, umkehren.

Meine Empfehlung: Macht diese beiden Fragen zu eurem Gebet. Nehmt euch jeden Tag ein paar Momente Stille dafür. Jeden Morgen. Jeden Abend: Wofür bin ich dankbar? Worauf kann ich verzichten? Bewegt diese Fragen in eurem Herzen. Bewegt sie vor Gott. Wertschätzen und wertschützen - das macht unser Leben reich. Und - davon bin ich überzeugt: So finden wir das richtige Tempo für unser Leben.

Präses Steffen Kern

Junge Menschen brauchen Hoffnung, gute Erfahrungen und Werte, auf die Verlass ist.

Lukas Güth

Um gute Angebote für Kinder und Jugendliche langfristig zu sichern oder auszubauen und um unseren Mitarbeitern eine gute und fundierte Begleitung zu geben, haben wir eine Fachkraft angestellt. EC-Jugendreferent Lukas Güth unterstützt die Angebote für Kinder und Jugendliche in Brackel und Umgegend. Sie können uns dabei helfen.

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Wir, die Landeskirchliche Gemeinschaft und EC Brackel, sind Menschen, die sich von Gott verändern lassen und einladen, das Leben mit Gott zu gestalten. (unser Leitsatz)

Unser Mittelpunkt - das Kreuz

Das Kreuz steht für die gute Nachricht von Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn.

Die blaue Farbe des Kreuzes macht deutlich: Gott ist treu und verlässlich und was er zusagt, hält er gewiss.

Die Form des Kreuzes zeigt an: Gott ist in Bewegung. Sein heiliger Geist wirkt kraftvoll und dynamisch, er bewegt und verändert.

Der Bogen um das Kreuz ist Symbol für die Gemeinschaft der Christen. Sie geht aus vom Kreuz und sie sammelt sich ums Kreuz.

Weit geöffnet bedeutet der Bogen eine Einladung zum Kreuz, zum Staunen über Gottes Liebe, zum Entdecken seiner Wege.

Die vielen Farben, entfaltetes Licht. Das Licht der Welt, allumfassend und doch vielfältig wie die Gaben, die Gott gibt.

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