Landeskirchliche Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Brackel e.V.

Glauben leben

Alle Videos auf YouTube ansehen

Das Kreuz und WIR!

Gemeinschaftspastor Bernd Wahlmann hat eine Predigt zu Karfreitag 2020 vorbereitet..

Hallo Ihr Lieben,
heute ist einer der wichtigsten Feiertage unserer Kirche. Im Englischen heißt der ganz anders als bei uns: Good Friday – Guter Freitag. Es ist ein guter Tag für uns, weil Gott uns da den Weg zu sich frei gemacht hat. Ich wünsche Dir, dass du diesen Karfreitag als „Guten Freitag“ erlebst.
Ich möchte diese Predigt mit einem Gebet beginnen:
Herr Jesus Christus, zu dir komme ich jetzt. Ich vertraue dir, dass du da bist. Du sagst, dass du über alles der Herr bist. Das will ich jetzt in meinem Herzen festhalten. Ich möchte auf dich sehen, vor dir still werden Und innerlich zur Ruhe kommen. Amen.

„Jetzt zählt das Wir. Danke für so wenig Kontakte wie möglich.“ schreibt die Bundesregierung in Anzeigen. Stimmt: Jetzt zählt das Wir.
Zusammenhalt ist in der Corona-Krise besonders gefragt. Aufeinander Rücksicht nehmen. Abstand halten, um andere zu schützen. Komisch, dass es heute ein Ausdruck von Fürsorge und Solidarität ist, wenn wir einander aus dem Weg gehen. Zusammenhalt zeigt sich in vielen anderen Dingen – wie Annabell Behrmann im Hamburger Abendblatt bemerkte: „Rentner nähen Gesichtsmasken für Krankenhäuser. Nachbarn gehen für Ältere einkaufen. Ärzte und Pflegende riskieren für ihre Patienten ihr Leben. Die Frage „Wie geht es dir?“, die oft nur aus reiner Höflichkeit gestellt wurde, gewinnt ihren Wert zurück. Wir beginnen wieder, uns ehrlich füreinander zu interessieren. … Ich wünsche mir, dass wir uns das Mitgefühl für andere bewahren. Dass wir Kassierern, Busfahrern und Erziehern noch häufiger ein Lächeln schenken, weil wir endlich begriffen haben, was sie leisten.“
Unser Zusammenhalt ist aber auch gefährdet. Denn mehr und mehr sehen wir andere Menschen als Ansteckungsgefahr, als potenzielle Virenschleudern. Sie könnten ja COVID-19 übertragen. Annabell Behrmann beschreibt das so: „Am Wochenende kam mir eine junge Frau auf dem Gehweg entgegen. Als sie nur noch wenige Meter von mir entfernt war, atmete sie tief ein. Offensichtlich hielt sie die Luft an, während sie an mir vorbeiging. Ein Paar wechselte die Straßenseite. Andere Fußgänger liefen einen weiten Bogen um mich. So wie ich um sie. Beim Bäcker hielt eine Dame, die hinter mir in der Schlange stand, fünf statt zwei Meter Sicherheitsabstand. Um Mund und Nase hatte sie einen dicken Schal gewickelt. Ihr Blick verriet, wie unwohl sie sich fühlen musste, unter Menschen zu sein. Nicht nur das Coronavirus ist gerade unser aller Feind. Auch die Angst.“
Jetzt zählt das Wir. Zusammenhalt ist gefragt. Ich möchte dir heute, am Karfreitag, von dem Gott erzählen, der wie kein anderer Zusammenhalt mit uns gelebt hat. Jesus hat keinen Sicherheitsabstand zu uns Menschen gehalten. Er hat keinen Bogen um uns gemacht. Er war da, mitten unter uns. Und ist es auch jetzt.
Jesus interessiert sich für dich. Er fühlt mit dir. Karfreitag zeigt dir einen Gott, der nicht nur sein Leben riskiert für dich, er gibt es für dich her.
Am Karfreitag denken wir an Jesus. Dem hatten sie eine Corona, eine Krone, auf den Kopf gedrückt. Aus Dornen. Jesus ist mit dieser Corona am Kreuz gestorben. Ich möchte euch zeigen, dass wir darin Gottes totale Verbundenheit mit uns sehen können. Gott hält zu uns. Und ich möchte mit euch heute entdecken, was das Sterben von Jesus für den Zusammenhalt in unseren Gemeinschaften bedeutet, für unser WIR.
Wie Jesus für uns gesorgt hat, zeigt dir ein kleiner Bericht aus dem Johannesevangelium. Joh. 19, 26-27: Als Jesus seine Mutter dort neben dem Jünger stehen sah, den er lieb hatte, sagte er zu ihr: »Frau, das ist jetzt dein Sohn.« 27 Und zu dem Jünger sagte er: »Das ist nun deine Mutter.« Von da an nahm der Jünger sie zu sich in sein Haus.
Zusammenhalt ist schwierig, wenn es tolle Appelle gibt, aber jedes Bundesland + jede Nation zuerst an sich denkt. Wenn der eine abgibt und der andere hamstert. Wenn alle einander misstrauen … Aber wo Jesus ist, schafft er Gemeinschaft. Da ist Zusammenhalt. Und es ist wichtig, dass diese tiefe Gemeinschaft hier unter dem Kreuz entsteht. Wie entsteht wirklich Zusammenhalt?
1) Zusammenhalt entsteht, wo wir die Hilfe von Jesus annehmen. Corona macht uns alle ziemlich hilflos. Wir persönlich können wenig tun. Nur unsere Kontakte einschränken, Gesichtsmasken tragen. Trotzdem kann uns das Virus irgendwann erwischen. Wir wissen nicht, wie schwer dann der Krankheitsverlauf sein wird. Wir fühlen uns ziemlich klein und ohnmächtig gegenüber dieser Bedrohung. Wir brauchen Rat von Virologen. Wenn wir selbst schwer betroffen sind, brauchen wir Hilfe von Ärzten. Irgendwann wird es Hilfe durch Impfstoffe und Medikamente geben.
Johannes und Maria können nichts für Jesus tun. Sie sind hilflos gegenüber der Brutalität, die sich an Jesus austobt. Sie können die Gewalt nicht verhindern. Und sie sind hilflos gegenüber dem Gerichtsurteil Gottes, das hier vollstreckt wird. Es ist Gottes Urteil über uns rebellische Menschen. Wir denken immer, wir kommen alleine klar. Wir brauchen keinen, auch nicht Gott. Wir sind gut und wissen, was gut und richtig ist. Und wir merken oft gar nicht, welchen Schaden wir anrichten. Wir übersehen unsere Verachtung für manche Menschen. Wir pfeifen auf Gottes Liebe. In Jesus verurteilt und verstößt Gott stellvertretend uns Menschen. Uns trifft es nicht – weil Gott uns liebt. Es trifft Jesus mit voller Härte. Gott trifft sich selbst. Jesus erlebt ganz massiv, wie es ist, völlig von Gott, seinem Vater, getrennt zu sein. Da können wir nur dabei stehen. Unterm Kreuz trifft sich die Gemeinschaft der Hilflosen. Und das ist gut so. Denn nur die Hilflosen erleben, welche Wirkung das Sterben von Jesus hat. Wenn du zu Jesus sagst: „Ich kann mir nicht selbst helfen“ – dann bist du bereit, dir die totale Hilfe Gottes gefallen zu lassen. Dann kannst du es annehmen, dass Jesus dort an deiner Stelle gestorben ist. Damit ist für dich alles gut und vergeben.
Mir fiel etwas auf, als ich über die Berichte der Kreuzigung nachgedacht habe. Stell dir kurz vor, wie es für Jesus am Kreuz war: Er war schon vorher schwer misshandelt worden. Er hatte den Balken durch Jerusalem geschleppt und war darunter zusammengebrochen.
Er hing an den Nägeln, die durch seine Hände getrieben waren. Das Atmen fiel ihm immer schwerer. Weil die Lungen zusammengepresst wurden. Er rang nach Luft. Die Schmerzen zogen von den Händen und Füßen durch den ganzen Körper. Alle Muskeln waren verspannt, verkrampften sich. Es hätte mich nicht gewundert, wenn Jesus völlig mit sich selbst, seinen Schmerzen, seinem Durst, seinen Qualen beschäftigt gewesen wäre. Klar, er rief nach Flüssigkeit. Er fühlte sich völlig verlassen. Aber da war noch mehr.
Jesus war tief erfüllt von Liebe zu uns Menschen, sein Mitgefühl für uns war noch tiefer als sein eigenes Leiden, seine Schmerzen, seine Angst und sein Durst. Jesu dachte an Vergebung, Gnade + Barmherzigkeit für seine Mörder. Und er vergab ihnen was sie ihm angetan hatten. Neben ihm hingen zwei Mörder. Die hatten das nach damaligem Recht verdient. Der eine bittet Jesus um Hilfe. Jesus verspricht ihm, dass er mit ihm zusammen sein wird im Himmel. Und jetzt redet er mit seiner Mutter Maria und seinem Freund Johannes. Ich staune, wie sehr Jesus da am Kreuz noch an andere gedacht hat. Wie er sie im Blick hatte und sich für sie eingesetzt hat.
Und das zeigt mir, dass hier mehr passiert als die Hinrichtung eines Unschuldigen, der die Mächtigen zu sehr provoziert hat. Hier am Kreuz setzt sich Gott für uns ein. Er denkt an uns. Er erhört unsere Gebete um Vergebung. Er vergibt uns alle Schuld. Selbst die von Mördern. Er verspricht uns, dass wir für immer und ewig zu ihm gehören dürfen. Und er schafft für uns Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Gehörst du zu denen, die Gottes Hilfe und Vergebung annehmen?
2) Zusammenhalt entsteht, wo wir uns von Jesus in eine neue Familie stellen lassen. Jesus sorgt dafür, dass seine Mutter eine neue Familie bekommt. »Frau, das ist jetzt dein Sohn.« Johannes soll sie bei sich aufnehmen: Das ist nun deine Mutter.
Jesus sagt nicht mehr Mutter. Der Tod zerreißt die familiären Beziehungen. Jesus kann nicht mehr für Maria da sein. Die natürliche Mutter-Sohn-Beziehung ist vorbei. Maria soll aber nicht alleine sein in ihrer Trauer und Hilflosigkeit nach dem Sterben von Jesus. Eine neue Familie soll sie auffangen.
Hier entsteht eine neue Gemeinschaft unter dem Kreuz. Jesus schafft sie. Menschen, die nicht verwandt sind, werden zu einer neuen Familie verbunden.
Meistens wird angenommen, dass Jesus das so geordnet hat, damit Maria versorgt ist. Die Familien mussten ja damals für ihre Älteren sorgen. Aber das war bei Maria gar nicht das Problem. Sie hatte noch ein paar andere Söhne. Die hätten sich selbstverständlich um sie gekümmert. Das war ihre Pflicht. Allerdings konnten die Geschwister von Jesus mit ihm nicht so viel anfangen. Sie hielten ihn für verrückt. Sie wären also wohl für Maria jetzt keine große Hilfe gewesen. Johannes hatte wie Maria das Sterben von Jesus miterlebt. Er konnte sie verstehen.
Aber dahinter steckt noch mehr: Durch das Sterben von Jesus werden Menschen enger miteinander verbunden als durch Verwandtschaft. Alle, die seine Hilfe und Vergebung annehmen, werden fest vereint.
Wenn wir uns fragen, was wir eigentlich gemeinsam haben, dann ist das nicht so viel. Vieles unterscheidet uns. Charakter, sozialer Status, Bildung etc. Aber das Wichtigste ist gleich: Das Wunder der Vergebung. Das haben wir so sehr gemeinsam, dass uns das ganz tief verbindet.
Uns verbinden nicht gemeinsame Aktivitäten, Sympathie, christliche Erziehung, gemeinsame Interessen, noch nicht mal eine ähnliche theologische Ausrichtung oder ein ähnlicher christlicher Lebensstil. Leute, darauf können wir nicht bauen. Das schafft vielleicht Cliquen, aber nicht Gemeinschaft. Was wirklich Zusammenhalt, Einheit und Gemeinschaft bringt, ist erlebte Vergebung. Da wo du zugibst, dass du z.B. gelogen hast, oder Menschen verletzt hast, Gott nicht geliebt und ernst genommen hast usw. und wo du gehört hast: Dir sind deine Sünden vergeben. Und da wo Menschen sind, die das Gleiche tun, da passiert das Wunder dieser neuen Familie. „Das Wunder der Vereinigung von Menschen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen, geschieht nur unter dem Kreuz, unter dem Einfluss des Mannes, der für unsere Sünde stirbt. Und in dem Maße, wie wir seine Vergebung in Anspruch nehmen, erfahren wir auch, wie er Gemeinschaft gründet.“ (Ulrich Parzany)
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du durch das Wunder der Vergebung zu Gottes neuer Familie gehörst.
3) Zusammenhalt entsteht, wo wir uns von Jesus beauftragen lassen. Johannes bekommt unter dem Kreuz eine neue Aufgabe. Jesus vertraut ihm seine Mutter an: 27 Und zu dem Jünger sagte er: »Das ist nun deine Mutter.« Von da an nahm der Jünger sie zu sich in sein Haus.
Möglich, dass Johannes dadurch einen großen Einfluss auf die ganze Familie von Maria bekam. Durch ihn sollen die Geschwister von Jesus Christen geworden sein. Denn die sind ein paar Wochen später in der neu entstandenen christlichen Gemeinde in Jerusalem. Später wird ein Bruder von Jesus – Jakobus – sogar einer der Leiter der Gemeinde. Vielleicht hat Johannes tatsächlich in dieser Familie eine entscheidende seelsorgerliche Rolle gespielt.
Wichtig für uns ist: Unter dem Kreuz bekommen wir eine neue Aufgabe. Wir erleben Gottes Liebe und geben sie weiter. Das gehört zusammen. Martin Luther: „Darum müssen wir dieses Wort, obgleich Christus zu Maria und Johannes allein redet, auch einen allgemeinen Befehl sein lassen für alle Christen und die ganze Kirche, dass wir alle untereinander (weil Christus am Kreuz hängt und uns alle durch seinen Tod von Sünde und Tod erlöst) sollen sein wie Mutter und Sohn, die einander herzlich lieb haben, und helfen und raten, womit sie nur können.“
Jesus sagt zu uns über die anderen Christen: Das ist dein Bruder, deine Schwester, dein Sohn, deine Tochter, deine Mutter, dein Vater.


Was ist jetzt deine neue Aufgabe in Zeiten von Corona? Was kannst du zum Zusammenhalt beitragen?
• Wir alle sind durch Corona besonders herausgefordert. Wir müssen mehr miteinander reden. Hören wie es den anderen geht. Aufeinander achten, damit keiner unversorgt oder allein ist.

Wie gut, dass Gott jetzt nicht auf Abstand geht. Gerade weil es den Guten Freitag gegeben hat. Weil Jesus Gott und uns zusammenbringt. Darum gilt das, was Gott schon durch seinen Propheten Jesaja vor 2600 Jahren gesagt hat (Jesaja 41, 10). In der Krise brauchst du Gottes Stimme für dich ganz persönlich. Hör das für dich. Setz deinen Namen ein. Gott sagt zu dir: Hab keine Angst, ich bin bei dir. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich.
Jetzt möchte ich Euch noch gern auf ein tolles Lied zu Karfreitag aufmerksam machen. Ihr findets bestimmt auch bei Youtube:
Allein durch Gnade steh ich hier vor deinem Thron, mein Gott, bei dir. Der mich erlöst hat, lädt mich ein, ganz nah an seinem Herz zu sein. Durchbohrte Hände halten mich. Ich darf bei dir sein ewiglich.
Mutig komm ich vor den Thron, freigesprochen durch den Sohn. Dein Blut macht mich rein, du nennst mich ganz dein. In deinen Armen darf ich sein.
Seht doch, wie herrlich Jesus ist, der alle Schönheit übertrifft. Die Liebe in Person ist hier, gerecht und treu steht er zu mir. All unser Lob reicht niemals aus, ihn so zu ehrn, wie’s ihm gebührt.
Das ist der Grund, warum wir feiern: Wir sind befreit, er trug das Urteil. O, preist den Herrn, preist den Herrn! Er hat für meine Schuld bezahlt.

Wie gut, dass Jesus das am Guten Freitag für uns getan hat.
Bleibt behütet, Euer Bernd

13.3.2020: Einer trage des andern Last

Wie schnell sich doch die Stimmung in einer Gesellschaft ändern kann! Inzwischen ist Corona zum dominantesten Thema geworden und entgegen aller Vernunft bestimmen „Hamsterkäufe“ den Alltag: leergekaufte Lebensmittelregale, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier sind Mangelware. Und wir Christinnen und Christen? Nein, wir sind in der Regel keine Spezialisten in Sachen Viruserkrankungen und vor Ansteckungen wahrlich nicht gefeit. Und doch meine ich, dass wir in diesen Tagen mit Gottes Hilfe einen Unterschied machen können: wir wissen unser Leben in Gottes Hand geborgen – wir mögen Angst haben, ja! Aber die Angst hat bitte nicht uns! Wer nicht angstbesetzt reagiert, gerät auch nicht in Panik. Jetzt hilft es, mit Gottes Hilfe den Blick zu heben und die Menschen um uns zu sehen. Wer braucht Hilfe? Wen darf ich trösten? Wo kann ich wertschätzen, was politisch Verantwortliche, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeitende in Kindertagesstätten, Schulen und Altenheimen in diesen Tagen leisten? Wo bieten wir vielleicht einen Einkaufsdienst für ältere Menschen an, so dass diese zuhause bleiben können?

Und lasst uns über den eigenen Herausforderungen die Ärmsten der Armen, etwa in Idlib, auf den griechischen Inseln, im Niemandsland zwischen der Türkei und Griechenland dabei bitte nicht vergessen.

Wir tragen Lasten, weil Jesus Christus unsere Last trägt. Dieses Wort gilt nicht nur an sorgenfreien Sonntagen, es gilt JETZT. Auch heute gilt: seid ansteckend in Liebe, Wertschätzung und begründeter Hoffnung.

Michael Diener

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an Mich! Joh, 14, 1.

Vor der ungewissen Zukunft: Gott vertrauen! In den ausweglosen Lagen: Gott vertrauen! An den hoffnungslosen Tagen: Gott vertrauen! In den angsterfüllten Stunden: Gott vertrauen!
1. Worte, die das Fürchten lehren, Krisen, die die Angst vermehren, Mauern, die die Sicht verbauen, Pläne, die wir nicht durchschauen. Menschen, die uns Angst einjagen, Nöte, die sich überschlagen, Dramen, die uns sprachlos machen, Sorgen, die zu schaffen machen.
Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.
2. Aufbruch in das Unbekannte, Schatten wirft das Ungeplante, Abschied, der uns endlos schwerfällt, Zweifel, der das Herz zutiefst quält. Fehler, die man nie verzieh‘n kriegt, Schuld, die schon so lang zurückliegt, Hoffnung auf den neuen Anfang, Ängste, weil er so oft misslang.
Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.
Vor der ungewissen Zukunft: Gott vertrauen! In den ausweglosen Lagen: Gott vertrauen! An den hoffnungslosen Tagen: Gott vertrauen! In den angsterfüllten Stunden: Gott vertrauen!

Liebe Leser, mit diesem Liedtext von Heiko Bräuning möchten wir euch in unsicheren Zeiten Mut, Zuspruch und Hilfe geben. Gott verspricht uns: Werft euer Vertrauen nicht weg, es hat eine große Belohnung.

17.03.2020: Wofür wir beten können

Wofür können wir beten?
• Wir beten für erkrankte Menschen, dass sie die heilende Hilfe Gottes erfahren
und Sein Friede in ihrem Leben regiert.
• Wir beten für die Eindämmung und Überwindung des Virus.
• Wir beten für Verantwortungsträger, dass sie verantwortungsvolle und richtige
Entscheidungen treffen.
• Wir beten für das medizinische Personal in Krankenhäusern, dass sie
physische und mentale Kraft haben in dieser Belastung.
• Wir beten für unsere Kirchen und Gemeinden, dass sie offene Augen und
helfende Hände haben für Menschen, die jetzt Unterstützung brauchen.
• Wir beten für die Menschen in unserem Land, dass sie sich mit ihren Fragen
und Ängsten in dieser Situation an Gott wenden.
• Wir beten, dass Christen als Hoffnungsträger und Ermutiger auffallen.
Und wir vergessen im Gebet nicht die vielen anderen Brandherde und notvollen
Situationen auf dieser Erde. So viele Menschen brauchen die Hilfe, den Trost und
den Frieden Gottes!
Wir sind dankbar für alle medizinische und pflegerische Hilfe, ebenso für alle
Kompetenz der Epidemiologen und Virologen.
Über allem glauben wir an den Gott, der als Schöpfer Himmels und der Erde
alle Macht in Seinen Händen hält. Darum wenden wir uns voller Vertrauen an
IHN.
Deshalb können wir Hoffnungsträger in dieser Welt sein und Menschen ermutigen.
Eine tolle Chance, unseren Glauben sichtbar werden zu lassen

17.03.2020: Bibelstunn to Huus - Gottes Volk wird bewahrt

Gemeinschaftspastor Bernd Wahlmann hat eine Predigt vorbereitet, die jeder zu Hause durchlesen, durchdenken und durchbeten kann.

Offb. 7 – Gottes Volk wird bewahrt
Einleitung
Die Offb. stellt uns ihre Botschaft vor allem in Bildern und Visionen vor.
Kap. 5: Jesus (das Lamm) nimmt die 7-fach versiegelte Schriftrolle entgegen von Gott auf
dem Thron.
Das deute ich als eine Art Einsetzungsurkunde für Jesus als Herr und König des Universums.
Mit der Öffnung der Siegel tritt Jesus seine Herrschaft an.
Das hat er vor 2000 Jahren getan – mit seiner Auferstehung und Himmelfahrt.
Schon kurz davor hatte Jesus gesagt: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf der Erde.
Als das geschieht, kommt einiges in Bewegung – und das bewegt die Welt seitdem ständig:
Der Feind / Teufel / Satan versucht noch, die Herrschaft von Jesus zu sabotieren.
Die Offb. zeigt uns, dass das hinter vielen Ereignissen und Entwicklungen in unserer Welt
steckt. Sie deutet das Weltgeschehen aus der Sicht Gottes.
Seine „Sabotageakte“ werden u.a. in den Siegelvisionen (Kap. 6) dargestellt.
Das (unsichtbare) Herrschaftsgebiet von Jesus breitet sich trotzdem immer mehr aus über die
ganze Welt. Es ist kein Staat, sondern einzelne Menschen gehören dazu, die sich Jesus
angeschlossen haben. Die Gemeinde wächst.
Der Feind hat nicht die Macht, das zu verhindern. Seine Macht ist begrenzt. Er ist längst
besiegt. Jesus ist und bleibt der Herr!
Es ist ein Kampf um die Herzen von uns Menschen. Auf welcher Seite stehen wir? Wem
folgen wir? Wem vertrauen wir?
Rückblick auf Kap. 6
Wir sehen hier einige Schlaglichter aus 2000 Jahren Geschichte plus die Zeit bis Jesus
wiederkommt.
Die Offenbarung deutet die Zeit zwischen der Himmelfahrt von Jesus und seinem
Wiederkommen.
Mit dem Öffnen der Siegel beginnt das „Lamm“ (Jesus X) seine Weltherrschaft auszuüben.
Dass die Siegel nacheinander geöffnet werden, bedeutet nicht, dass alles nacheinander
passiert. All das passiert immer wieder seit 2000 Jahren – bis Jesus wiederkommt.
Kap. 6 weist große Ähnlichkeiten mit den Endzeitreden von Jesus in Matth. 24 auf.
§ Beim ersten Siegel / Reiter mit Bogen (vgl. Hes. 39, 3) auf einem weißen Pferd
geht es um den Anführer der anderen, im Gegensatz zum weißen Reiter in Offb. 19
(Jesus). Die Offb. liebt diese gegensätzlichen Bilder. Wer könnte denn das Gegenteil
von Jesus sein? Der Antichrist (Ersatzchristus) und sein Gefolge / das gegen Jesus und
die Welt gerichtete Böse.
Jesus selbst treibt ihn aus seiner Verborgenheit. Er muss sich zeigen. Seine Maske fällt. Seine
ganze Bosheit wird sichtbar. Das bringt allerdings unglaublich viel Leid mit sich ...
Also: Nicht Jesus stürzt die Welt in Elend und Kriege ...
§ Beim zweiten Siegel / Reiter mit Schwert auf dem roten Pferd geht es um Kriege
§ Beim dritten Siegel / Reiter mit Waage auf dem schwarzen Pferd geht es um
Wirtschaftskrisen und Hunger
§ Beim vierten Siegel / Reiter mit Namen „Tod“ auf dem fahlen Pferd geht es
darum, dass ein Viertel der Weltbevölkerung durch Kriege, Hunger und Seuchen
stirbt. Das Viertel ist nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Es geht um eine begrenzte
Zahl.
Aktuell sind wir von einer Pandemie (Seuche) bedroht. Davon ausgelöst erleben wir eine
Rezession. So erschreckend das ist, birgt das auch Chancen. Menschen bringen ihre guten
Seiten zum Vorschein und helfen einander. Viele denken darüber nach, was wirklich wichtig
ist. Wir können beten, dass diese Krise auch einigen hilft, sich (neu) auf Gott einzulassen.
§ Beim fünften Siegel geht es um die Verfolgung der Christen – die werden in der Offb.
/ von Jesus immer besonders geehrt
Die Pferde laufen erst auf einen göttlichen Befehl los. Alles, was die Reiter anrichten können
ist begrenzt. Von Jesus. Er bleibt der Herr, er hält die Leinen in der Hand.
§ Beim sechsten Siegel geht es um das Ende der Welt, vor dem Wiederkommen von
Jesus. Das ganze Universum „rollt sich zusammen“ und verschwindet. Astrophysiker
rechnen damit, dass sich die bisherige Ausdehnung des Universums umkehren könnte.
§ Die Menschen wollen sich vor Gott, vor Jesus verstecken – aber es gibt keinen
Ausweg. Am Ende stehen sie vor Jesus. Und er schaut ihr Leben an.
Offb. 7, 1-8 – Unterbrechung: Gottes Diener werden bewahrt
Jetzt wird noch nicht das 7. Siegel geöffnet. Erst kommt ein Einschub. Spannung!
In diesem Einschub geht es um die Gemeinde / die weltweite Kirche / um uns Christen.
Die Gemeinde hat ihre eigene Geschichte.
Kap. 7 beleuchtet, wie es der Gemeinde während der Plagen durch die Reiter geht.
Zuerst hält Gott den Ausbruch von Krisen etc erst mal an.
Das wird hier mit dem Bild der Winde beschrieben, die aufgehalten werden. Sie können sich
nicht einfach austoben.
Gott will seine Leute schützen:
2 Und ich sah einen anderen Engel vom Osten her kommen, der das Siegel des lebendigen
Gottes trug. Und er rief diesen vier Engeln, denen die Macht gegeben worden war, dem Land
und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu: 3 »Wartet! Zerstört nicht das Land
oder das Meer oder die Bäume, bis wir den Dienern Gottes sein Siegel auf die Stirn gedrückt
haben!«
§ Noch bevor ihnen die Verfolger irgendetwas tun können, werden sie geschützt.
§ Eine Versiegelung bedeutet Schutz. Wenn beispielsweise Parkett versiegelt wird, kann
keine Feuchtigkeit mehr eindringen und das Holz schädigen.
§ Gott stellt sich vor seine Leute.
§ Gott bewahrt uns nicht vor allem Schweren, aber vor allem Bösen, z.B. dass wir
Jesus aufgeben – vgl. Joh. 10, 28f: Sie werden nimmermehr umkommen und niemand
wird sie aus meiner Hand reißen ...
§ Vgl. Volk Israel, Befreiung aus Ägypten, Blut eines Lammes auf dem Türrahmen
Was wird uns über die Versiegelten gesagt? Die berühmten 144.000 ...
4 Und ich erfuhr, wie viele Menschen das Siegel Gottes erhielten. Es waren 144.000 aus allen
Stämmen Israels, die das Siegel erhielten: 5 aus Juda zwölftausend, aus Ruben zwölftausend
...
Geht es wirklich um die Zahl? Geht es nur um Judenchristen oder besonders bewährte
Christen oder Anhänger der Zeugen Jehovas?
Zitate aus den Glaubenssätzen der Zeugen Jehovas (Homepage):
„Eine relativ kleine Anzahl von Menschen, nämlich 144 000, werden nach ihrem Tod
im Himmel leben und dort zusammen mit Jesus regieren (Daniel 7:27; 2. Timotheus
2:12; Offenbarung 5:9, 10; 14:1,3).“
„Gott schuf die Erde, damit sie für immer von Menschen bewohnt wird (Psalm
104:5; 115:16; Prediger 1:4). Wer sich an Gottes Gebote hält, wird von ihm mit
vollkommener Gesundheit und ewigem Leben im Paradies auf der Erde belohnt
(Psalm 37:11,34).“
Nur 144.000 Menschen im Himmel? Das ist wenig ...
Alle anderen leben im Paradies auf der Erde? Die Bibel spricht davon, dass es eine völlig
neue Welt Gottes geben wird, wo Himmel und Erde eins sind.
§ 144.000 ist eine symbolische Zahl. Die 12 Stämme gab es zu der Zeit nicht mehr.
§ 12 x 12 (144) steht für die ideale Vollständigkeit des Volkes Gottes. Das wird mal
1000 genommen, was zeigen soll, wie unglaublich groß das Volk ist. Die genaue Zahl
soll zeigen, dass Jesus seine Gemeinde komplett bewahrt, jeden einzelnen.
§ Israel war ein Bild für die ntl. Gemeinde. Das Israel Gottes – siehe Gal. 6, 16 / Rö 9,
6-8. Es geht nicht um die echten 12 Stämme. Jesus bewahrt jeden Teil seiner Gem.
§ Symbolische Zahl: Sie steht für das vollständige, riesige neue Volk Gottes aus Juden
und Heiden.
§ Nicht nur eine christliche Auslese wird geschützt. Die ganze Gemeinde wird
versiegelt.
§ Jesus hat die Gemeinde komplett vor Augen. Und er verliert keinen.
Offb. 7, 9-17 – Gottes Diener im Himmel
Vers 9-12: Vision
9 Danach sah ich eine riesige Menschenmenge - viel zu groß, um sie zählen zu können - aus
allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen vor dem Thron und vor dem Lamm
stehen. Sie waren mit weißen Gewändern bekleidet und hielten Palmzweige in ihren Händen.
10 Und sie riefen laut: »Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und
von dem Lamm!«
Eine riesige Menschenmenge ....
§ Joh. kann sie nicht überblicken, unfassbar viele Menschen – und die Gemeinde ist
bunt: Menschen aus allen Nationen der Welt ...
§ Die Versprechen Gottes an Abraham sind endgültig erfüllt (1. Mose 15, 5): Zähle die
Sterne. So zahlreich sollen deine Nachkommen sein. Es geht dabei nicht nur um Israel.
Abraham ist der „Vater des Glaubens“. Alle, die an den lebendigen Gott glauben,
zählen mit.
§ Aus allen Nationen etc – Durch Abraham (und Gottes Geschichte mit Israel inklusive
Jesus) wollte Gott alle Menschen auf Erden segnen. Das hat er getan.
Sie stehen vor dem Thron Gottes und vor Jesus.
In weißen Kleidern mit Palmzweigen in den Händen: So sehen Sieger aus.
Damals typisch für Sportler auf dem Siegerpodest.
Sie feiern Gott, der sie gerettet / bewahrt hat in Verfolgungen. Sie feiern Jesus, der sie durch
sein Sterben am Kreuz frei gekauft hat für das Leben mit Gott für immer.
Ist euch schon mal aufgefallen wie viel Lobpreis es in der Offb. gibt?
11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen
Wesen. Und sie fielen vor dem Thron nieder und beteten Gott an.
12 Sie riefen: »Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und
Stärke gehören unserem Gott für immer und ewig. Amen!«
Die himmlischen Diener Gottes beten ihn an – warum?
Weil Gott seine Gemeinde bewahrt hat.
Ist es nicht ein riesiges Wunder, dass es die weltweite Gemeinde von Jesus / die Kirche
immer noch gibt?
Nach 2000 Jahren Unterdrückung, Verfolgung und Angriffen durch Diktaturen,
Weltanschauungen wie NS und Kommunismus, Religionen, Atheismus?
Und Jesus hat seine Gemeinde durch den HG immer wieder erneuert. In Reformen,
Reformationen und Aufbrüchen, die den Glauben neu vertieft und auf Gott ausgerichtet
haben.
Und in all den Jahrhunderten ist die Gemeinde gewachsen.
Da können wir auch nur unseren Gott anbeten!
Vers 13-17: Deutung der Vision
13 Dann fragte mich einer der vierundzwanzig Ältesten: »Wer sind diese, die in Weiß
gekleidet sind? Woher kommen sie?« 14 Und ich sagte zu ihm: »Mein Herr, du weißt es.«
Da sagte er zu mir: »Das sind diejenigen, die aus der großen Prüfung kommen. Sie haben
ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen und weiß gemacht.
15 Deshalb stehen sie nun vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem
Tempel. Und er, der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. 16 Sie werden nie wieder
hungern oder Durst leiden, und sie werden vor der brennenden Sonne und jeder Gluthitze
geschützt sein.
17 Denn das Lamm, das in der Mitte auf dem Thron ist, wird ihr Hirte sein und für sie sorgen.
Es wird sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt. Und Gott wird
alle ihre Tränen abwischen.«
Wer sind die Menschen dieser riesigen Menge im Himmel?
§ Joh. will die Antwort nicht selbst geben. Aber er ahnt, dass er hier die vollendete
Gemeinde sieht, so wie sie in der Ewigkeit ist.
§ Die aus der großen Prüfung kommen: Sie haben es geschafft. Jetzt kann ihnen keiner
mehr was anhaben. Sie sind sicher bei Gott. Sie haben ihren Glauben durchgehalten.
Sie haben sich nicht verführen lassen durch andere Meinungen, Menschen, Geld und
Besitz, Gott zu vergessen. Auch nicht durch Druck und Verfolgung.
§ Sie haben ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen und weiß gemacht: Seltsames
Bild, weil Blut ja kein Reinigungsmittel ist. Bild der atl. Opfer, die den Menschen
Vergebung brachten. Jesus hat endgültig dafür gesorgt, dass uns fehlende Liebe zu
Gott und den Menschen vergeben ist.
§ Jesus hat sie bewahrt und ihnen geholfen, ihren Glauben nicht zu verlieren. „Der Sieg
der Gemeinde gründet auf der Lebenshingabe ihres Herrn.“ (Adolf Pohl)
Darum sind diese Menschen vor dem Thron Gottes / bei Gott.
Hier sind sie jetzt für immer Zuhause und sicher.
Sie dienen Gott „rund um die Uhr“. Von ganzem Herzen, mit aller Liebe. Alles was sie tun,
denken, reden, ehrt Gott.
der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen
§ Wörtlich: wird sein Zelt ausdehnen über sie, oder aufschlagen
§ Das Universum ist implodiert – aber Gott legt seine schützende Zeltdecke über sie
§ Geborgenheit und Frieden bei Gott
werden nie wieder hungern oder Durst leiden, und sie werden vor der brennenden Sonne und
jeder Gluthitze geschützt sein
§ Wie viel haben Christen buchstäblich gelitten, aber auch unter ihrer unerfüllten
Sehnsucht nach Heilung und Veränderung – davor sind sie jetzt beschützt
17 Denn das Lamm, das in der Mitte auf dem Thron ist, wird ihr Hirte sein und für sie sorgen.
Es wird sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt. Und Gott wird
alle ihre Tränen abwischen.«
§ Siehe Offb. 21 – Leben mit Jesus für immer
§ Gott ist wie eine Mutter, die ihr Kind auf den Schoß nimmt und tröstet. Am Ende ist
alles gut.
Zum Nachdenken:
Die Offenbarung ist ein mutmachendes Buch für die Gemeinde.
Wie kann uns dieses Kapitel Mut machen in der aktuellen Krise